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Häufig gestellte Fragen zur Senioren-Betreuung

Zu welchem Bereich haben Sie Fragen?

Sie

Was passiert, wenn ich mit meiner Betreuungsperson nicht harmoniere?

Sympacare

Die Live-in-Betreuung basiert auf Vertrauen, einer guten Kommunikation und einem angenehmen zwischenmenschlichen Klima. Die Betreuten und die Betreuungspersonen sollen sich miteinander wohlfühlen. Am Anfang braucht es manchmal etwas Zeit und Geduld, bis sich beide Parteien aneinander gewöhnt haben. Wir bleiben mit Ihnen in Kontakt und unterstützen Sie. Sollte sich trotzdem kein harmonisches Zusammensein entwickeln, stellen wir Ihnen andere Betreuungspersonen zur Auswahl vor.

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Was muss ich der Betreuungsperson zur Verfügung stellen?

Sympacare

Die Betreuungsperson hat im Live-in-Modell Anrecht auf ein eigenes, abschliessbares Schlafzimmer in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus, das Benützungsrecht von Bad, WC und Küche, und das Anrecht auf gesunde Verpflegung.

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Was passiert, wenn meine Betreuungsperson krank wird?

Sympacare

Unsere Betreuungspersonen sind krankenversichert und können in der Schweiz einen Arzt aufsuchen. Sollte Ihre Betreuungsperson länger krank sein oder einen Unfall haben, stellen wir Ihnen innerhalb weniger Tage eine neue Person zur Verfügung.

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Wie lange bleiben die Betreuungspersonen im Einsatz?

Sympacare

Die Einsatzdauer bestimmen wir gemeinsam mit Ihnen und unseren Betreuungspersonen. Der erste Einsatz einer neuen Betreuungsperson dauert in der Regel bis zu drei Monate. Danach wechseln wir meistens auf das Tandem-Modell: Das bedeutet, es werden Sie zwei Personen betreuen, die sich in Intervallen von 4-6 Wochen abwechseln. Alternativ gibt es auch ein Langzeitmodell, in dem eine Betreuungsperson dauerhaft im Einsatz ist und mindestens 2-mal jährlich durch eine Urlaubsvertretung ersetzt wird.

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Welche Qualifikationen haben die Betreuungspersonen? Woher kommen sie?

Sympacare

Unsere Betreuungspersonen kommen aus verschieden Ländern der EU, hauptsächlich aus Polen. Sie verfügen über langjährige Erfahrungen in der privaten Seniorenbetreuung im deutschsprachigen Raum und haben deshalb grundlegende bis gute Deutschkenntnisse. Wir legen grossen Wert auf ihre Weiterbildung und organisieren Kurse und Schulungen. Zusätzlich können sie in unseren systematischen Online-Webinaren Wissen und Erfahrungen austauschen.

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Sind die Betreuungspersonen in der Schweiz legal?

Sympacare

Unsere Betreuungspersonen arbeiten ab dem ersten Tag legal. Sie werden bereits vor der Ankunft im schweizerischen Online-Meldeverfahren angemeldet. Nach den ersten drei Monaten erfolgt die Anmeldung über das jeweilige Einwohnermeldeamt am Einsatzort. Sie bekommen vom Migrationsamt eine L-Aufenthaltsbewilligung.

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Welche Rechte haben die Betreuungspersonen?

Sympacare

Die Betreuungspersonen unterstehen den schweizerischen Gesetzen, grundsätzlich dem Schweizerischen Arbeitsrecht, sind von der Sympacare angestellt und gesetzeskonform versichert. Die Anzahl Stunden, die eine Betreuungsperson pro Woche leisten darf, ist klar geregelt und unterliegt ständiger Prüfungen und Anpassungen. Bei der Live-in-Seniorenbetreuung muss bei den Dienstleistungen eine leistungsgerechte Abrechnung der tatsächlichen Arbeitszeit sowie der Präsenz- und Bereitschaftszeit erfolgen.

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Wie viel verdienen die Betreuungspersonen?

Sympacare

Unsere Betreuungspersonen sind nach schweizerischem Recht angestellt. Sie arbeiten nach dem GAV Personalverleih und wir richten unsere Löhne danach aus. Bei der Berechnung der einzelnen Löhne werden verschiedene Faktoren berücksichtigt, so der Kanton, die Berufsbildung und die Erfahrung. Auf den vorgegebenen Stundenlohn bezahlen wir Zuschläge wie Ferien-und Feiertagsentschädigung und den anteilmässigen 13. Monatslohn. Vom Lohn werden die gesetzlich festgelegten Sozialabgaben (AHV/IV/EO/ALV, UVG, KTG und BVG), Krankenversicherung und die Quellensteuer abgerechnet.

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Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für eine Betreuung?

Sympacare

Grundsätzlich ja. Die Krankenkassen bezahlen einen Anteil an die Betreuungs- resp. Haushaltsleistungen. Massgebend für die Kostenübernahme ist die Art der abgeschlossenen Zusatzversicherung. Wir empfehlen Ihnen, sich im Voraus mit Ihrer Krankenversicherung in Verbindung zu setzen und dies abzuklären.

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Kann ich die Kosten für die Betreuung von den Steuern abziehen?

Sympacare

Ja. Bei einer Privatfinanzierung durch Sie oder Ihre Angehörigen können Sie die Ausgaben bei der Steuererklärung geltend machen, sofern die Betreuungsdienste von einem Arzt verordnet wurden.

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Gibt es finanzielle Unterstützung?

Sympacare

Ja. Es gibt diverse Finanzierungsmöglichkeiten in Form von Steuerabzugsfähigkeit, Hilfslosenentschädigung oder Ergänzungsleistungen.

  1. Hilflosenentschädigung
    Voraussetzung sind: AHV- oder IV-Bezug, Beeinträchtigung der Gesundheit (leichter bis schwerer Grad an Hilflosigkeit (IV)), dauerhaft auf Hilfe angewiesen (ununterbrochene Hilflosigkeit während mindestens einem Jahr (AHV)). Die Anträge müssen Sie bei der Ausgleichskasse des Wohnsitzes stellen. Die Höhe der Entschädigung richtet sich nach dem Grad der Hilflosigkeit sowie der Wohnsituation und beträgt je nach Schweregrad bei AHV zwischen CHF 234 und CHF 936 pro Monat (Stand 2014).

  2. Ergänzungsleistungen
    Ergänzungsleistungen werden zugesprochen, wenn die minimalen Lebenskosten durch Rente und weiteres Einkommen nicht abgedeckt werden können. Anspruch haben AHV-, IV-Rentner und Behinderte, die mindestens während sechs Monaten ein Taggeld der IV erhalten haben und alle gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen. Jährlich können für Alleinstehende CHF 19’290, für Ehepaare CHF 28’935 an allgemeinen Ausgaben für den Lebensbedarf geltend gemacht werden. Informationen und Merkblätter können Sie über Ihre Gemeindeverwaltung beziehen.

  3. Zusatzversicherung für Haushaltshilfen
    Wenn die betreute Person im Rahmen der eigenen Krankenversicherung über eine spezielle Zusatzversicherung für Haushaltshilfen (auf der Krankenkassenpolice ersichtlich) verfügt, werden die Betreuungskosten teilweise durch die Krankenkasse rückerstattet.