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Warum Sympacare? - «Es entsteht eine persönliche Bindung»

Interview mit Urs Stoffel

Geschrieben am 19. Mai 2020

Aus welchen Gründen haben Sie sich für eine Betreuung bei Sympacare entschieden? Was sprach damals für die Wahl von Sympacare?

Wir haben Sympacare entdeckt, nachdem die Firma, die wir bis dahin hatten, in Konkurs ging. Also mussten wir eine neue Lösung suchen und kamen mit Sympacare in Kontakt. Die Aufmerksamkeit zog Sympacare mit einem damals preislich günstigen Angebot und klaren Leistungen auf sich. Der Internetauftritt war klar und überzeugend. Die Ansprechpersonen gaben mir ein gutes Gefühl.

Sympacare sucht die Personen in Polen und rekrutiert vor Ort. So kann bereits eine Vorauswahl getroffen werden, was die Qualtät der Bewerber erhöht. Wir sind von Sympacare nicht enttäuscht worden, meist waren die Betreuungspersonen zuverlässig und entsprachen den Erwartungen. Kulturelle Unterschiede bleiben und müssen akzeptiert oder besprochen werden. Viele Kontakte sind anregend, freundlich oder auch lustig.

Bei der Wahl eines Bewerbers als Betreuungsperson sendet uns Sympacare Personalvorschläge in informativen Dossiers. Rücksprachen sind möglich, die Verantwortliche kennt alle Bewerberinnen oder Bewerber und kann noch mehr erzählen. Das Team gibt sich grosse Mühe, es entsteht eine persönliche Bindung, das Verhältnis ist nett und offen.

Was schätzen Sie an der Senioren-Betreuung durch Sympacare?

Wir schätzen die zuverlässige Betreuung der für uns verantwortlichen Person bei Sympacare. Sie steht uns bei Fragen oder Problemlösungen zur Seite. Sie fragt auch zwischendurch aktiv nach, ob alles in Ordnung sei.

Die verantwortliche Person von Sympacare begleitet und instruiert die neuen Betreuungspersonen. Beide kommen zusammen mit dem öffentlichen Verkehr. Bei einem Betreuungswechsel wird ein Übergangstag organisiert. So kann eine persönliche Übergabe mit detaillierten Angaben der zu betreuenden Person stattfinden.

In welchen Bereichen unterstützt Sympacare Frau Stoffel am meisten? Wo ist die Betreuung wirklich eine «grosse Hilfe»?

Unsere Mutter braucht eine permanente Betreuung und ist auf Hilfe angewiesen. Die Betreuungsperson begleitet sie durch den Tag und hält den geplanten Tagesablauf ein. Bewegung ist wichtig und ein Teil des Tagesprogramms, z.B. Spaziergänge im Rollstuhl. Das ist der eher sportliche Teil des Tages. Daneben gibt es auf diesen kleinen Ausflügen für beide auch immer etwas zu sehen.

Die Betreuungsperson kocht und bereitet Getränke und Zvieri vor. Geregelte Essenszeiten sind ebenfalls wichtig. Bei einer unserer früheren Betreuungs­personen stand eine altersgerechte und ausgewogene Ernährung im Mittelpunkt, z.B. mit zuckerreduzierter Ernährung. Dies hat unserer Mutter sehr gut getan. Sympacare unterstützt uns, wenn ein Wechsel ansteht, bei der Suche nach einer Person, die diese Ernährungsgewohnheiten weiterführt und auch ähnliche Erfahrungen mitbringt.

Das Führen des Haushalts kommt manchmal etwas zu kurz. Das Einkaufen wird meistens erledigt, wenn Spitex für die medizinische Pflege im Hause ist. Zwischendurch muss auch geputzt und aufgeräumt werden. Es muss gestaubsaugt werden. Es muss ein ganzer Haushalt mitbetreut werden. Ich versuche, selber regelmässig vorbeizukommen und bespreche den Tag mit den Betreuungs­personen. Dies wird auch sehr geschätzt, sie fühlen sich dann nicht allein gelassen.

Welche Qualitäten der Sympacare Betreuungspersonen sind am wichtigsten? Wie gut erfüllen die aktuellen Betreuungspersonen diese Anforderungen?

Die Betreuungspersonen müssen eine einfühlsame Seite haben und ihre alte Person mögen. Sie müssen geduldig sein und wissen, dass alles ein wenig langsamer geht. Sie wissen auch, dass – wenigstens im Fall meiner Mutter – der Kopf aber noch klar ist, und unterhalten sich gerne mit ihr.

Die Arbeit braucht einerseits Geduld und Musse, dann wieder Organisationstalent und manchmal auch rasches Handeln und Zupacken. Der Tag ist ausgefüllt, bringt aber auch immer wieder Pausen. Der Tag ist vielseitig, aber auch anspruchsvoll. Die Betreuungspersonen müssen immer wieder schnell umschalten und sich an neuen Situationen ausrichten. Das kann eine gesundheitliche Schwäche meiner Mutter sein, das kann der Kontakt mit der Spitex sein oder was sonst so passiert an einem Tag.

Würden Sie sich wieder für eine Seniorenbetreuung zu Hause entscheiden? Falls ja: Was spricht für dieses Betreuungsmodell?

Ja, Seniorenbetreuung zuhause ist aus meiner Sicht die beste Art, im gewohnten Umfeld weiterleben zu können, wenn man der Typ Mensch dafür ist. Dies war immer der Wunsch unserer Mutter, solange wie möglich zuhause bleiben zu können, und diesen Wunsch haben wir ihr erfüllt. Hier hat sie ihre gewohnte Umgebung, ihre Familie und ihren Garten. Dies stimmt sie positiv und zufrieden, obwohl sie auf konstante Betreuung angewiesen und nicht immer schmerzfrei ist. Auch kann mit diesem Modell der Tagesrhythmus besser der zu betreuenden Person angepasst werden, da es sich um eine Einzelbetreuung handelt. Solange sie zu Hause bleiben kann, möchte ich dies ermöglichen.