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Kundeninterview mit Astrid Bühler - Seriöse Abklärung und Beratung sind wichtig

Geschrieben am 07. Mai 2020

Astrid Bühler hat die Seniorenbetreuung bei Sympacare für ihre Schwiegereltern – Christian und Luzia Bühler – organisiert.

Wie es begann: Die Suche nach einer Seniorenbetreuung zu Hause

Der Schwiegervater Christian Bühler war im Altersheim sehr unglücklich. Ihm fehlte seine vertraute Umgebung, den Kontakt mit den Menschen, die er gut kannte und mit denen er kommunizieren konnte. Er hatte sich abgekapselt. Man musste eine neue Lösung finden.

Astrid Bühler beschreibt die Suche so:

«Wir stellten schnell fest, dass es viele Angebote gibt. Das ist der Vorteil von Internet. Wir hatten an verschiedenen Orten angefragt. Auch im Kanton hatten wir gesucht, wurden aber zurückgewiesen: man habe keine freie Kapazität.»

Dass die Anfragen von den Institutionen und Firmen beantwortet werden, ist nicht selbstverständlich. Dass Sympacare unsere Anfrage beantwortet hatte, war ein erster Pluspunkt.

Schnelligkeit ist wichtig

Ebenfalls wichtig war die Frage, wie rasch Betreuungspersonal zur Verfügung gestellt werden kann. Bühler: «Wir haben vorhin geschaut, was für uns alles machbar ist. Aber wenn man dann eine Betreuung sucht, dann pressiert es ja meistens. Die Schwiegereltern hatten lange Zeit autonom funktioniert, er hat selber gekocht. Wir hatten einen Vorsorgeauftrag und eine Patientenverfügung. Dies erlaubte es uns, den Schwiegervater selbst zu betreuen. Wir versuchten, so lange wie möglich auf eine externe Betreuung zu verzichten. Aber wir wollten vorbereitet sein für den Fall, dass es nötig wird: Dann wollten wir nicht zuerst ein halbes Jahr warten müssen.»

Sympacare war in der Lage, relativ schnell Personal zur Verfügung zu stellen, ohne lange Wartefristen.

Seriöse Abklärung und Beratung

Den Erstkontakt und die Beratung durch Sympacare erlebten die Bühlers positiv. Neben der speditiven Arbeitsweise schätzte man auch die Offenheit, die Vertrauen schafft. Dass man zum Beispiel klare Informationen über die Kosten kommuniziert. «Sympacare hat finanziell Klartext geredet. Andere Institute waren ausweichend».

Das Beratungsgespräch vor Ort reflektiert Astrid Bühler so:

«Der Berater von Sympacare war bei uns. Er hat abgeklärt, was machbar ist – auch, was wir selbst übernehmen können. Zum Beispiel haben wir darüber gesprochen, dass wir nicht selbst eine Betreuung rund um die Uhr machen können. Das ist für uns sehr schwierig, wenn die Nacht nicht ruhig ist. Wir hatten das zuerst selbst gemacht, aber hatten mit der Zeit kein gutes Gefühl mehr dabei. – Über solche Dinge haben wir gesprochen. Wir erlebten die Beratung als objektiv und ehrlich, seine Empfehlungen als sinnvoll. Er hat nicht einfach versucht, uns etwas zu verkaufen.»

Sich aufgehoben fühlen

Mit der jetzigen Lösung ist Astrid Bühler sehr zufrieden. Sie hat bei Sympacare eine Ansprechperson, die sie jederzeit kontaktieren kann, wenn Probleme auftauchen – eine Person, die tatsächlich diese Probleme zu lösen versucht.

Astrid Bühler: «Wir fühlen uns gut aufgehoben so.»

Das Problem der 24-Stunden-Betreuung

Eines der Probleme, die auftauchten, betraf die 24-Stunden-Betreuung. Konnte anfänglich eine einzelne Sympacare Betreuungsperson die Arbeit alleine bewältigen, wurde dies zunehmend schwieriger – trotz zusätzlicher Spitex. Entweder waren die Nächte unruhig oder man konnte die betreuten Senioren nicht mehr mit gutem Gewissen alleine lassen. Dies führte zu einer unzumutbaren Belastung: Die Betreuungsperson konnte sich tagsüber nie mehr zurückziehen oder erlebte schlaflose Nächte.

Auch die Mithilfe durch die Angehörigen war auf die Dauer kein gangbarer Weg. Alles wurde kompliziert, zumal Astrid Bühler nicht im selben Hause wohnt wie ihre Schwiegereltern.

Der Sympacare-Berater hatte dieses Problem gelöst, indem er für die Betreuung ein Ehepaar vorschlug, das die Arbeit gemeinsam bewältigt.

«Jetzt passt das. Wir können entspannter sein. Man hat das Gefühl, wenn die Betreuungs­perso­nen zu Zweit sind, gibt es Zeiten im Tag, an denen sie auch mal ausruhen können und zu sich selber schauen.»

Qualitäten der Betreuungspersonen

Welche Qualitäten der Sympacare Betreuungspersonen sind am wichtigsten? Astrid Bühler nennt vier:

  1. Empathie. Es braucht Einfühlungsvermögen, so dass sich die Senioren aufgehoben und ernst genommen fühlen.
  2. Belastbarkeit. Eine Betreuungsperson darf nicht gleich in Panik verfallen, wenn eine aussergewöhnliche Situation eintritt, wenn zum Beispiel eine betreute Person nicht atmet.
  3. Selbstständigkeit. Die Betreuungsperson muss fähig und willens sein, selbstständig Entscheidungen zu treffen. Zum Beispiel, ob man in einer bestimmten Situation den Rotkreuz-Notruf benutzt und Hilfe holt, oder ob es auch ohne geht.
  4. Autorität. Die Betreuungsperson muss in der Lage sein, die Führung zu übernehmen. Sie darf sich nicht einfach «herumkommandieren» lassen, sondern muss trotz Hilfsbereitschaft auch eine gewisse Distanz beibehalten.

Diese Qualitäten haben die Bühlers bei Sympacare schätzen gelernt. «Wir sind sehr zufrieden mit den Betreuungspersonen. Auch mit der Kommunikation mit ihnen. Sie haben auch eigene Ideen, kommen auch von selbst mit Vorschlägen auf uns zu. Auf der menschlichen Ebene haben wir ein gutes Verhältnis, das ist auch sehr wichtig.»