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Eine Betreuung zu Hause

ist die beste Alternative zum Aufenthalt in einem Alters-oder Pflegeheim

Geschrieben am 25. Aug. 2019

Josef Rogg, Care Berater bei Sympacare, berichtet im Interview von der Kommunikation an der wichtigen Schnittstelle zu Institutionen, Spitälern und Ärzten – und was Sympacare im Vergleich zu anderen Anbietern von Seniorenbetreuung ausmacht.

Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit von Sympacare mit Ärzten, Spitälern, Institutionen und der Spitex?

Meine Aufgabe besteht darin, Sympacare bei den verschiedenen Institutionen bekannt zu machen und ich besuche Spitäler, Rehas, Ärzte, die Pro Senectute und Spitex-Dienste. Überall dort, wo ich die Möglichkeit erhalte, Sympacare vorzustellen, treffe ich auf offene Ohren und es ergeben sich interessante Gespräche - besonders dann, wenn ich auf die fairen Anstellungsbedingungen unserer Betreuungspersonen zu sprechen komme. Leider gibt es etliche Anbieter im Bereich der Seniorenbetreuung, die in diesem Punkt nicht "sauber" arbeiten, deshalb ist am Anfang eines Gesprächs oft Skepsis vorhanden und es gilt, diese Vorurteile uns gegenüber zuerst einmal abzubauen.

Wie stellen Sie hier ein vertrauensvolles Verhältnis her?

Indem ich offen und ehrlich auf die Menschen zugehe und ihnen keine leeren Versprechungen mache. Gerne gehe ich auf Fragen ein und gestehe auch ein, wenn ich einmal nicht gleich eine Antwort habe. Mir ist es wichtig, Bedenken ernst zu nehmen und keine Floskeln zu verwenden.

Wie können Sie die Beteiligten am besten unterstützen?

Wichtig ist aufzuzeigen, dass eine private Altenpflege und Betreuung zu Hause für ihre Patienten die beste Alternative zu einem Aufenthalt in einem Alters-oder Pflegeheim bietet. Und dass uns Transparenz sehr wichtig ist und sie bei uns immer die Möglichkeit für einen direkten Kontakt haben.

Was macht Sympacare im Vergleich zu Mitbewerbern aus?

Wir setzen auf persönliche Kontakte und nicht auf Werbemassnahmen. Wir zeigen unseren Partnern auf, dass sie uns wichtig sind und wir eine langfristige Zusammenarbeit anstreben.

Sympacare hat die Spitex-Zulassung im Kanton Zürich beantragt, weitere Zulassungen sind in Planung: Was wird sich dadurch konkret ändern?

Mit diesen Zulassungen ist die Spitex nicht mehr überall unser Partner bei der Pflege, sondern dann sind wir ein Mitanbieter dieser Dienstleistungen und können Pflege und Betreuung zu Hause als Gesamtpaket anbieten. Doch ich denke, dass weiterhin eine gute Zusammenarbeit möglich und nötig ist, denn es wird immer mehr Menschen geben, die im Alter Hilfestellungen oder auch 24 Stunden Betreuung brauchen. Es wäre wichtig, dass auch eine Seniorenbetreuung zu Hause, wie wir sie anbieten; von Krankenkassen und Gemeinden anerkannt wird und diese wichtigen Betreuungsleistungen ausreichend finanziell unterstützt werden.

Wie sind Sie selbst zum Thema Betreuung gekommen? Gibt es einen persönlichen Bezug?

In den letzten Monate im Leben meiner Frau, die vor etwas mehr als drei Jahren verstorben ist, habe ich sie selber betreut, so es möglich war. Dabei habe ich gemerkt, wie wichtig es für Menschen ist, dass jemand für sie da ist. Ebenso haben meine Geschwister und ich so lange es ging auf unsere Mutter achtgegeben. Als ich erfuhr, dass Sympacare Mitarbeiter sucht, hat mich diese Arbeit im Bereich Betreuung angesprochen, da ich mein Leben gerne in den Dienst anderer Menschen stelle.

Was schätzen Sie an Ihrem Job besonders?

Ich schätze den Kontakt mit Menschen und erzähle ihnen gerne über unsere Dienstleistung, weil ich mit Überzeugung zu Sympacare stehen kann. Für mich ist es sehr wichtig, immer wieder zu betonen, dass unsere Betreuungspersonen fair behandelt werden –und dass sie selbst auch gut betreut werden. Sie werden nicht einfach irgendwohin geschickt, sondern es besteht ein enger Kontakt und es gibt regelmässige Rücksprachen, wie es läuft. So kann für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation entstehen.

Was liegen die Herausforderungen bei Ihren Aufgaben?

Zu Beginn hatte ich manchmal noch Mühe, am Telefon gleich die richtigen Worte zu finden, denn ich stehe den Menschen viel lieber "Auge in Auge" gegenüber. Auch wenn sich das mittlerweile eingespielt hat, bevorzuge ich noch immer den persönlichen Kontakt. Es ist mir sehr wichtig, immer freundlich zu bleiben, auch bei einer Abweisung. So ergibt sich zuweilen auch nach einem schroffen Auftakt die Chance für ein respektvolles und erfolgreiches Gespräch.