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Betreuung zu Hause: „Ohne diese Unterstützung würde es gar nicht mehr gehen.“

Sarah Schwaninger wird von unserer Mitarbeiterin Marzena Brodalka bei der Betreuung ihrer Söhne Walter (19) und Albert (16) unterstützt, die an einer Muskelkrankheit leiden.

Geschrieben am 18. Jan. 2020

Wir haben mit Sarah Schwaninger darüber gesprochen, wie die Zusammenarbeit läuft und was ihr bei der Betreuung wichtig ist und besonders hilft.

Wofür nehmen Sie die Dienste von Sympacare in Anspruch?

Unsere beiden Söhne benötigen aufgrund ihrer Muskelerkrankung zunehmend Unterstützung. Sie leben unter der Woche in einer Einrichtung in Zürich, wo sie auch zur Schule gehen. Wenn sie dann in den Schulferien durchgängig nach Hause kommen, stoßen wir bei der Betreuung mittlerweile an unsere körperlichen Grenzen. Daher lassen wir uns im Rahmen einer 24 Stunden Betreuung von Marzena helfen. Sie übernimmt vor allem die nächtliche Betreuung mit dem erforderlichen Umlagern, und geht uns auch tagsüber im Haushalt zur Hand.

Warum haben sie sich für Sympacare entschieden?

Was mich bei Sympacare beeindruckt hat; ist, wie genau man uns vom ersten Gespräch an zugehört hat und dann darauf eingegangen ist, was wir konkret an Unterstützung brauchen. Und es wurde schnell klar, dass Sympacare die Betreuung so hinbekommt, wie wir sie benötigen. Ich konnte einfach einmal sagen, was ich brauche und die Details festlegen, wie die Betreuung in der Nacht, Hilfe bei der Wäsche und stundenweise jemanden zu Hause zu haben, damit ich Besorgungen machen kann. Wir konnten sagen, was wir uns wünschen und Sympacare hat es tatsächlich genauso realisiert. Nicht mehr und nicht weniger. Das kam uns extrem entgegen.

Wie läuft die Zusammenarbeit mit Sympacare?

Anfangs habe ich mich gefragt, ob ich mich auch wirklich loslösen und abschalten kann. Nicht mehr „stand.by“ zu sein, sondern wirklich ruhig schlafen zu können. Und das ging dann tatsächlich ganz schnell, dass sich dieses Gefühl eingestellt hat. Marzena hat sich unserem Alltag sehr angepasst, ist ein ruhiger Mensch und die Zusammenarbeit ist sehr angenehm. Unser Jüngster liebt es zum Beispiel, dass sie ihn „Chef“ nennt. Der Abschied fällt dann am Ende allen schwer, da fließen auch Tränen. Ich merke einfach, dass sie unsere Kinder sehr gerne hat.

Was hilft Ihnen bei der Betreuung am meisten?

Dass ich schlafen kann. Das ist für mich einfach das Wichtigste. Und es ist beruhigend zu wissen, ich bin nicht alleine, es ist noch jemand da, der auch funktioniert. Und ich muss dabei auch kein schlechtes Gewissen haben, wie zuweilen bei Freunden oder Verwandten, die man um Hilfe bittet. So fühle ich mich nicht abhängig, sondern es sind Arbeitsstunden, für die ich bezahle und die dann auch geleistet werden. Und ohne diese Unterstützung würde es auch gar nicht mehr gehen, dass unsere Söhne ihre Ferien bei uns verbringen.